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Das sollten sie gesehen haben

Wie die Bundesregierung die Regelsätze niedrig rechnetARD Monitor 18.05.2018 | Dauer 7.13 Min.
Jobwunder duch Harz IV & Co.
ARD Monitor 24.08.2017 | Dauer 7 Min.
#kurzerklärt: Grundeinkommen - was spricht dafür und dagegen? ARD tagesschau 01.11.2016 | Dauer 2:12 Min.

„Krefelder Konsens“ - eine Stadt gestaltet einen sozialen Arbeitsmarkt

Umsetzung des neuen Teilhabechancengesetzes in der Kommune

Landkarte Krefeld

Etwa 40 Menschen aus Politik, Institutionen, Verbänden und Gewerkschaften waren zu dieser Gründungsveranstaltung für einen „Krefelder Konsens“ gekommen. Eingeladen hatten das Arbeitslosenzentrum, die Kath. Arbeitnehmerbewegung und der kirchliche Dienst in der Arbeitswelt. In Ansprachen und Impulsreferaten wurde deutlich, dass trotz noch guter Konjunktur die Lage für die Langzeitarbeitslosen nach wie vor schlecht ist (sie stellen in NRW 71% der Arbeitslosen!).

„Deutschland geht es gut“ stimmt eben nicht für alle.

Zu dem haben sich nach der jüngsten Untersuchung der Hans-Böckler-Stiftung Armut wie Reichtum verfestigt: wer arm ist, bleibt es in der Regel auch. Und beides wirkt genertionsübergreifend, wird auf Kinder und Kindeskinder vererbt.

Weil die Aushöhlung der gesellschaftlichen Mitte und die wachsende Polarisierung von arm und reich die Demokratie gefährdet, sind neue Initiativen wichtig. In diesem Sinne möchte man in Krefeld die erweiterten Möglichkeiten des neuen Bundesgesetzes zur Teilhabeförderung von Langzeitarbeitslosen (mind. 6 Jahre arbeitslos) nutzen. Dies soll in enger Kooperation von Stadt, sozialen Trägern, Jobcentern und Unternehmen geschehen. Mögliche Blaupausen sind der „Essener Konsens“ und „Service Center – lokale Arbeit Dortmund“. In beiden Projekten steht bei allen Überlegungen und Initiativen immer der Langzeitarbeitslose bzw. seine Familie im Fokus. Es geht z.B. um langanhaltende Unterstützung durch ein die geförderte Arbeit begleitendes Coaching, aber auch um vor- und nachgelagertes Coaching. Es geht um Vermittlung sinnstiftender und gleichzeitig nicht überfordernder Arbeit. Es geht um Anreize für die Wirtschaft, indem man etwa kommunale Aufträge an die Einbeziehung von Langzeitarbeitslosen bindet (Dortmund). Firmen sind auch durchaus bereit, diese Menschen einzustellen für sog. einfache Tätigkeiten, die man aus Kostengründen Fachkräften mit aufgebürdet hatte.

Grundlegend wichtig ist es, das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit nicht ständig zu individualisieren „ … die sollen sich mal mehr anstrengen …“, sondern die gesellschaftliche Aufgabe der Schaffung von Arbeitsplätzen, die nicht nur von gut Qualifizierten bewältigt werden können, wirklich ernst zu nehmen.

Bildquelle: © 2018 GeoBasis-DE/BKG (©2009).Google

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Foto: Bündnisratsmitglieder

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UN Resolution

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

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1. Heiratsfähige Männer und Frauen haben ohne jede Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschließung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.

2. Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.

3. Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat. 

aktueller Bündnisbrief

Zitat (4)

"Das Grundeinkommen ist keine Revolution, denn die sind immer blutig und am Ende regiert nur eine andere Elite. Trotzdem ist es revolutionär, weil es am Wesenskern unseres Gesellschaftssystems ansetzt und die Angst durch Vertrauen ersetzt."

Michael Bohmeyer

 

Aus dem Gastbeitrag vom

1. Januar 2018

"Mit 1.000 Euro kann man zu allem Nein sagen"

www.zeit.de

Klagemauer 2017

Dokumentenmappe

Titelseite der Dokumentenmappe
 
Dokumentenmappe (PDF) zur Klagemaueraktion 2017
> Grafik anklicken

Pressesplitter

Erschreckende Studie: AfD bei Menschen in der „Unterschicht“ mit weitem Abstand stärkste Partei !

 

Logo Herner Sozialforum

 

Neuere Studien zeigen, dass Angehörige unterer Statuslagen besonders stark zur AfD neigen und dass sich diese Neigung unter anderem aus materiellen und symbolischen Abwertungserfahrungen ergibt. Kann eine progressivere und glaubhaftere Sozial- und Verteilungspolitik helfen, AfD-Wähler/innen zurückzugewinnen?

 

zum Artikel→ www.herner-sozialforum.de

09.10.2018

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Denken Sie immer: daß wir nur eigentlich für uns selbst arbeiten. Kann das jemand in der Folge gefallen oder dienen, so ist es auch gut. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

 

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: Goethe, Briefe. An Johann Heinrich Meyer, am 8. Febr. 1796

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